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Bürgerengagement  Natur & Kultur

Wiedererrichtung des historischen Gloriettl im Seidlpark Murnau (Vorplanungen)

Wiedererrichtung des historischen Gloriettl im Seidlpark Murnau (Vorplanungen)

Projektzeitraum: 01.12.2018 - 31.07.2019
Projektinitiator: Förderkreis Murnauer Parklandschaft e.V.
Gesamtkosten: 5.000,00 €
Förderung: 1.000,00 €
Status: befürwortet, noch nicht in Umsetzung
Externer Link: http://www.murnauer-parklandschaft.de/murnauer-parklandschaft/Impressum.html

Der Förderkreis Murnauer Parklandschaft e.V. möchte das zerstörte „Gloriettl“, das Badehaus Emanuel von Seidls, im Murnauer Seidlpark wieder errichten. Dazu sind Vorplanungen, statische Voruntersuchungen und denkmalgerechte Konstruktionsentwürfe nötig.   

Geschichte des „Gloriett’s“:

1902/1903 laufen nach dem Bau seiner Villa intensive Arbeiten am neuen Landschaftstpark Emanuel von Seidls in Murnau. Am tiefsten Punkt lässt er zwei künstliche Weiher graben. Am oberen Weiher entsteht an einer Terrasse sein Badehaus, das „Gloriettl“, einer seiner Lieblingsplätze. Ein kleiner Raum mit Tür und drei Fenstern, davor ein geräumiger Sitzplatz unter einem lang vorgezogenen Vordach auf zwei Holzsäulen. Eine einfache Holzkonstruktion, aussen verbrettert mit überlukter Schalung, weiß gestrichen, grüne Fensterläden. Eins schlichtes Häuschen und doch ein echter Seidl-Bau von großem malerischen Reiz. Mit dem Eiskeller darüber und der Birkenallee ein wunderbarer, wichtiger Blickfang im unteren Park. Leider wurde das „Gloriettl“ wohl schon in den Nachkriegsjahren zerstört und abgebrochen. Es gibt nur noch die Bodenplatte und die Fundamente aus Beton und ein Ziegelpflaster auf dem Vorplatz. Nach dem glücklich sanierten Eiskeller will der Förderkreis Murnauer Parklandschaft e.V. zum 100sten Todestag Seidls 1919 und einer Theateraufführung von Shakespeares „Sommernachtstraum“ im Rahmen des Kulturknalls 2019 das „Gloriettl“ wieder errichten. Es soll auch in Zukunft bei Aufführungen und Konzerten als Kulisse und Mittelpunkt dienen und für kleine Ausstellungen genützt werden.


Fotos: Dieter Wieland

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